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Träume aus Blech: Märklin-Spielzeugeisenbahnen aus Großvaters Zeiten

Wenn der Finsterwalder Sammler Hagen Lotzwig seine historischen Märklin-Eisenbahnen auf die Spur 0 setzt, dann schlagen nicht nur Sammlerherzen höher: Kinder- und Erwachsenenaugen glänzen gleichermaßen.

Datum:

06.03.2022

Ort:

Museum Mühlberg 1547

Ansprechperson Martina Pöschl

Klosterstraße 9
04931 Mühlberg/Elbe

035342 / 837000
E-Mail schreiben

Ortschaft:

Mühlberg

Preis:

4,00 €
ermäßigt 2,00 €

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Es gibt wohl auf der ganzen Welt keinen Sammler, der behaupten kann, eine vollständige Märklin-Sammlung zu besitzen. Und so kann auch die neue Sonderausstellung des Museums Mühlberg 1547 nur einen kleinen Teil des Gesamtwerkes von Märklin zeigen: faszinierende kleine Kunstwerke aus Blech, anfänglich fast nur in Handarbeit gefertigt, bis zu den dann schon wirklich modellmäßigen Fahrzeugen der 1930er-Jahre des vorigen Jahrhunderts. Bewundernswert ist das Gespür und Geschick der damaligen Flaschner und Blechner, maßstäblich zu verkleinern sowie Details wegzulassen und dabei dennoch einen sofortigen Wiedererkennungseffekt zu erzielen. Vieles Zubehör, einst untrennbar mit der Eisenbahn verbunden, wird bei den heutigen großen Bahnen nicht mehr benötigt und ist wegrationalisiert worden.

Die Sammlung Lotzwig ist ab 1981 Stück für Stück zusammengetragen worden. Das älteste Objekt, ein sogenannter Uraltbahnhof, ist nachweislich nur im Zeitraum von 1896 bis 1904 in vollständiger Handarbeit in Göppingen, dem Sitz der Firma Märklin, hergestellt worden. Hagen Lotzwig setzt bei seiner Präsentation nicht auf das Motto „Je mehr Züge fahren, desto besser“, sondern will dazu anregen, fast vergessenen Details in Ruhe wieder zu entdecken. Er zeigt ausschließlich rollendes Material der Firma Märklin in Spur 0 (Maßstab etwa 1:43). Das Zubehör stammt größtenteils ebenfalls von Märklin, ergänzt mit interessanten Stücken weiterer Firmen aus dieser Zeit. Zu sehen ist diese Miniaturwelt bis zum 6. März 2022.