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Paralleldörfer - Leben in zwei Schönborns

Zwei Dörfer, ein Name: Schönborn. Eins in der Niederlausitz im Land Brandenburg, eins in Transkarpatien in der Ukraine. Zufällig haben sie denselben Namen, doch welche Verbindungen gibt es darüber hinaus? Dieser Frage widmet sich die neue Sonderausstellung »Paralleldörfer - Leben in zwei Schönborns«, die am 3. Mai im Museum Schloss Doberlug ihre Türen öffnet und bis zum 14. Oktober gezeigt wird. Ein Projekt der Kulturland-Kampagne 2018 »wir erben. europa in brandenburg - brandenburg in europa«. Mehr Informationen ...

Beginn:

03.05.2018

Ende:

14.10.2018

Ort:

Museum Schloss Doberlug

Ansprechperson Dr. Torsten Lehmann

Schlossplatz 1
03253 Doberlug-Kirchhain

035322 / 6888520
E-Mail schreiben

Ortschaft:

Doberlug-Kirchhain

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In vielen Facetten werden hier Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Korrespondenzen vorgestellt: Beide Dörfer mussten erleben, dass nach deutscher Wiedervereinigung und ukrainischer Unabhängigkeit große Teile der Bevölkerung nach Westen abwanderten, auf der Suche nach einem neuen, besseren Leben. Die Niederlausitzer kehren inzwischen vereinzelt zurück, afghanische Flüchtlinge ziehen in leerstehende Plattenbauten. Die Häuser der deutschstämmigen Schönborner in Transkarpatien beleben neue Besitzer, die ukrainisch sprechen. Das Ausstellungsprojekt der deutschen Radioautorin Christiane Seiler, des ukrainischen Filmemachers Maxim Melnyk und der kanadischen Fotografin Alexa Vachon stellt eine Verknüpfung zwischen den beiden Welten her und erzählt mit Fotos, Gegenständen, Klanginstallationen europäische Geschichten von Heimat, Migration und Veränderung. Es entstand aus einem Filmprojekt zu den beiden Dörfern, das unter dem Titel „Alles Gute“ nun nach einer sehr erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne in die Produktion gehen kann, und ergänzt die eher flüchtige Erfahrung des Films mit einer neuen Seite.