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Kaspers Welten: Das Museum baut um

Bitte beachten Sie: 2019 gestaltet das Museum seine Dauerausstellung komplett neu, was zu Einschränkungen im Besucherverkehr führt. Aufgrund der derzeit andauernden Innensanierung sowie des nachfolgeden Ausstellungsauffbaus ist das Museum ab dem 04.0.2.2019 bis voraussichtlich September 2019 für den Besucherverkehr geschlossen. 

Um der guten Besuchernachfrage vor allem durch die Kurgäste der Stadt jedoch weiter zu entsprechen, werden Lubwartturm und Museumsshop an den Wochenenden sowie an Feiertagen und ausgewählten Brückentagen offen gehalten. Turmführungen sowie Veranstaltungen sind auf Voranmeldung weiterhin möglich; zudem werden die museumspädagogischen Angebote weiter vorgehalten. Auch das monatliche Puppentheaterprogramm des Hauses sowie die Familiensonntage werden unverändert fortgeführt.

Öffnungszeiten und Angebote 2019  – Lubwartturm und Shop

Samstag und Sonntag von 10.00 – 17.00 Uhr
von April – September bis 18.00 Uhr
sowie geöffnet an folgenden Terminen:
18.04. – 22.04. – Ostern
01.05. – Feiertag
30.05. – 02.06. – Himmelfahrt
08. – 10.06. – Pfingsten

Aktuelle Termine der Puppentheaterveranstaltungen und Familiensonntage auf dieser Website, unter www.facebook.com/museumsverbund sowie in der Tagespresse. Turmführungen, Schattentheater, Museumspädagogik und weitere Veranstaltungen nur nach vorheriger Anmeldung.

Ständige Ausstellung: ein Ausblick

Die Dauerausstellung des Mitteldeutschen Marionettentheatermuseums Bad Liebenwerda erfährt nach 20 Jahren eine grundhafte Neugestaltung. Derzeit haben Ausstellungsmacher und -gestalter, aber auch Maler, Elektriker und Fußbodenleger die Regie im Museum übernommen. Die alte Dauerausstellung ist img Januar 2019 zurückgebaut worden, um Platz zu machen für Kaspers Welten. Der Dresdner Theaterwissenschaftler Dr. Olaf Bernstengel erarbeitete dafür ein Konzept, das die Geschichte der lustigen Figur im Marionetten- und Handpuppenspiel – die des Kaspers – in den Mittelpunkt rückt und die Historie der mitteldeutschen Wandermarionettentheater in einen überregionalen Kontext stellt. Zahlreiche Theaterfiguren, darunter etliche aus der vor zwei Jahren erworbenen Puppentheatersammlung von Karin und Uwe Brockmüller, illustrieren künftig die Welt des Puppenspiels in Europa und Asien. Interaktiv bespielbare Modelle und Figuren werden es kleinen und großen Besuchern nach dem Umbau ermöglichen, individuell oder gemeinsam zu ergründen, wie das Puppenspiel und einzelne Figuren funktionieren. Mit der Gestaltung der Ausstellung ist der Dresdner Tom Böhm betraut worden. Er bringt umfangreiche Erfahrung als Bühnengestalter und Szenograf mit und hat für das Projekt ein Team von Fachleuten um sich geschart. Böhm überzeugte die Fachjury vor allem durch seine auf das Theater bezogene Herangehensweise. Mit dieser für ein Museum eher ungewöhnlichen Gestaltungsform erhält das Haus in Bad Liebenwerda ein innovatives Alleinstellungsmerkmal.

Eine beeindruckende Rundumschau über die Stadt Bad Liebenwerda bietet der Blick vom benachbarten Lubwartturm, einem mittelalterlichen Bergfried. Dessen ehemaliges Gesindehaus beherbergt heute das Museum.

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