Mitmachangebote für Kitas und Schulen
Die Angebote setzen sich in den meisten Fällen aus mehreren Modulen zusammen, die kombiniert werden können. Viele Angebote können zudem altersgemäß angepasst werden. Bitte suchen Sie dazu im Vorfeld unbedingt das Gespräch mit dem jeweiligen Museum oder der Museumspädagogin.
| 1 Entdeckungsreise in Kaspers Welten und auf der Spur von Licht und Schatten Buchbar im Mitteldeutschen Marionettentheatermuseum Bad Liebenwerda |
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| Inhaltsbeschreibung Die Kinder betreten Kaspers Welten. Hier wird endlich Kaspers Herkunft geklärt: Tanzte er als Narr dem Teufel des Mittelalters auf der Nase herum – oder kroch er einfach aus einem Ei? Bei einer altersgerechten Führung durch die Dauerausstellung des Mitteldeutschen Marionettentheatermuseums lernen die Kinder den Alltag der Wandermarionettenspieler kennen, betrachten ihre Puppen und hören dazu spannende Geschichten. Beim Ausstellungsrundgang laden Modelle und Figuren immer wieder zum Ausprobieren und Mitmachen ein. Die Kinder schlüpfen in ein mittelalterliches Narrenkostüm, hören verrückte Narrengeschichten, können auf einer Bühne das Marionettenspiel ausprobieren oder einen Schattenriss zeichnen. Auf Wunsch erleben sie auf der Schattentheaterbühne des Museums fast vergessene Sagen und Geschichten. Im Anschluss kann jedes Kind kreativ werden und ein eigenes Schuhkartontheater oder Schattenfiguren basteln. Zum Thema lustige Figur können die Kinder den Museumskasper, einen Hampelmann oder Fingerpuppen gestalten. Etwas ganz Besonderes ist der Silhouettierstuhl. Diese beliebte Bildkunst der Goethezeit wird im Bad Liebenwerdaer Museum weiter gepflegt. Wer möchte, kann auf dem Silhouettierstuhl Platz nehmen, sein Ebenbild produzieren und es auf eine Postkarte übertragen. |
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1.1 Entdeckungsreise in Kaspers Welten Dauer 60 Minuten – Alter 5 bis 12 Jahre – Gruppengröße 20 Personen Bei einer altersgerechten Führung durch die Dauerausstellung des Museums entdecken die Kinder die Lebenswelt der reisenden Marionettenspieler, der Schattenspieler, aber auch der Handpuppenspieler, die auf Jahrmärkten mit Kasper und Co ihr Publikum begeisterten. Sie hören von Fastnachtsspielen, berühmten Hofnarren und deren verrückte Geschichten. Mithilfe von Ratespielen entdecken sie die Welt der Narren und Kasper. |
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1.2 Schattentheater Buchbare Stücke 30 Minuten 40 Minuten |
| 1.3 Gemeinsam Schattenfiguren basteln und ausprobieren Dauer 60 bis 90 Minuten Alter 5 – 12 Jahre Gruppengröße 25 Personen Die Kinder fertigen unter Anleitung ihre eigene Schattenfigur, die auf einer beleuchteten Leinwand gleich ausprobiert werden kann. Kleine Puppenspieler gestalten den Museumskasper oder verschiedene Fingerpüppchen für ihre Puppenbühne. Kinder, die gut mit der Schere umgehen können, schneiden einen einfachen Scherenschnitt. Zum Thema Fastnacht können Masken oder ein Hampelmann-Narr gestaltet werden. |
| 1.4 Workshop Schuhkartontheater Dauer 2 bis 3 Stunden Alter 9 – 13 Jahre Gruppengröße 20 Personen Bevor es los geht, sehen die Kinder eine kleine Theatervorstellung aus dem Kofferschattentheater. Danach bauen sie selber unter Anleitung ein eigenes Schattentheater aus einem Schuhkarton. Aus Pappe und Papier fertigt dann jedes Kind seine eigenen Schattenfiguren für die kleine Bühne. Vielleicht hat der eine oder die andere schon eine Idee für ein Theaterstück. Dann heißt es „Herzlich Willkommen im Schattentheater“ – die Aufführung kann beginnen. |
| 1.5 Gestalte deinen Schattenriss Dauer 60 bis 90 Minuten Alter 6 – 13 Jahre Gruppengröße max. 15 Personen Wer sich in der Kunst des Schattenrisses versuchen möchte, kann das im Museum tun. Der Silhouettenschneider war in früheren Zeiten ein angesehener Beruf – nach dem Schatten einer Person fertigte er Zeichnungen, meist als Brustbild. Die Schattenrisse wurden dabei aus schwarzem Papier ausgeschnitten, woher die Berufsbezeichnung Silhouettenschneider rührt. Im Mitteldeutschen Marionettentheatermuseum gibt es einen Silhouettierstuhl. Darauf nimmt man Platz, wird mit Licht angestrahlt – und schon zeichnet sich das Profil der sitzenden Person auf dem vor dem Stuhl eingespannten Papier scharf ab und kann nachgemalt werden. Mithilfe eines sogenannten Storchenschnabels, dem Pantografen, wird die Silhouette verkleinert und damit eine Postkarte gestaltet. |