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VORSCHAU Bad Liebenwerda: Puppenkünstler in Schwarz-Weiß

Das Mitteldeutsche Marionettentheatermuseum Bad Liebenwerda zeigt ab dem 17. Oktober Fotografien des Fotografen Frank Höhler (Dresden).

Datum:

28.02.2027

Ort:

Mitteldeutsches Marionettentheatermuseum

Ansprechperson Ralf Uschner

Burgplatz 2
04924 Bad Liebenwerda

035341 / 12455
E-Mail schreiben

Ortschaft:

Bad Liebenwerda

Preis:

4,00 €
ermäßigt 2,00 €

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Mit der Ausstellung „Puppenkünstler in Schwarz-Weiß“ stellt das Mitteldeutsche Marionettentheatermuseum Porträtaufnahmen von Puppenspielern des Dresdner Fotografen Frank Höhler vor. Er fotografierte Kasper- und traditionelle Marionettenspieler, Puppenbauer und -gestalter sowie Wissenschaftler, die das Puppentheater zu ihrem Lebenswerk machten und machen. Frank Höhler hat viele Jahre für die Puppentheatersammlung der Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden gearbeitet. Zu seinen Aufgaben gehörte die fotografische Dokumentation von Sammlungsobjekten – der Weg war nicht weit zu den Puppenspielern und Museumsleuten, die sich dieser Form der Theaterkunst widmen. Dabei ist es nicht das reine Porträt, das Höhlers Aufnahmen auszeichnet, sondern der Einblick und die bewusste Inszenierung der Person, die er fotografisch erfasst. Wir begegnen den Porträtierten in den Fotos an ihrem Arbeitsplatz oder in ihrem privaten Umfeld. Es entstehen Geschichten, die Nähe erzeugen, die optische Wahrnehmung anregen und letztlich bereichern. Die Aufnahmen verbinden sich mit einem der Themen des Liebenwerdaer Museums: der Lebenswelt der Puppenspieler. Die Fotos gehen mit der Ausstellung in den Sammlungsbestand des Museums über. Die Schau öffnet am 17. Oktober zum Tag des Immateriellen Kulturerbes ihre Türen; gezeigt wird sie bis zum 28.02.2027.

Frank Höhler, Jahrgang 1955, wuchs in Leipzig auf. Nach einem Studium des Nachrichtenwesens wechselte er 1984 das Metier und war bis 2005 als Fotograf am Staatlichen Museum für Tierkunde Dresden beschäftigt. Gleichzeitig absolvierte er eine Ausbildung zum Fotografen an der Technischen Universität Dresden, der bis 1990 ein Teilfernstudium Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, unter anderem bei Arno Fischer, folgte. Seit 2006 arbeitete Frank Höhler ausschließlich freiberuflich und widmete sich verstärkt der freien künstlerischen Fotografie. 2008 war er zusammen mit Jürgen Matschie, Thomas Kläber, Georg Krause und Reinhardt Wehle eines der Gründungsmitglieder der ASA-Gruppe Fotografie, deren fotografisches Forschungsgebiet als Gruppe vornehmlich im Osten Deutschlands liegt. Für den Bildkosmos Frank Höhlers inspirierend und prägend waren und sind zudem ausgedehnte Fotoreisen in die ganze Welt. Sein Interesse für die dokumentarischen Aspekte der Fotografie, sein früh entwickelter Blick für gesellschaftliche Realitäten einerseits und seine ausgeprägte Neugier auf grafische Strukturen andererseits sind wesentliche Konstanten seiner Arbeit. In der Sammlung der Deutschen Fotothek befinden sich rund 1000 seit 1991 erworbene Aufnahmen Höhlers, der seine Arbeiten zudem in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland vorgestellt hat. (Quelle: Wikipedia)